Automatisierte Entscheidungen

Mittwoch, 13. November 2019, 14:15 – 18:00 Uhr

HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich

Lagerstrasse 5, 8021 Zürich

 

Der technische Fortschritt – insbesondere bei der künstlichen Intelligenz bzw. beim maschinellen Lernen – führt dazu, dass in immer mehr Bereichen des täglichen Lebens automatisiert Entscheidungen gefällt werden. Praktische Beispiele sind Data-Scoring im Online-Handel und im Versicherungs- oder Kreditwesen, aber auch automatisierte Entscheidungen über die Einreise in ein bestimmtes Land, bei Stellenbewerbungen oder über Fristerstreckungsgesuche im steuerrechtlichen Verwaltungsverfahren. Die rasante Ausbreitung solcher Praktiken hat in Fachkreisen Bedenken geweckt.


Der Gesetzgeber ist aber nicht untätig geblieben: Soweit Personendaten betroffen sind, besteht mit Art. 22 der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bereits eine Bestimmung, welche diesen Bedenken Rechnung zu tragen versucht. Auch der Revisionsentwurf des Schweizer Datenschutzgesetzes (DSG) enthält eine Bestimmung zu automatisierten Entscheidungen, die sich im Ansatz von jener der DSGVO unterscheidet.


Ob diese (datenschutzrechtlichen) Regelungsansätze allerdings aus theoretischer und praktischer Sicht überzeugen, wurde bisher kaum untersucht. Dieses Ziel setzt sich diese Veranstaltung, die gemeinsam von SF-FS und dem Center for Information Technology, Society, and Law (ITSL) der Universität Zürich organisiert wird.

 

Flyer (PDF, 242 KB)